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Paws of Hope
Die Geschichte einer Fütterungsrunde

30. März 2026

Die Geschichte einer Fütterungsrunde

06:00 Uhr — Vorbereitung

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen. In der Küche wiegen wir die Futterportionen ab und füllen die Wasserkanister. Was ins Fahrzeug geladen wird:

  • ~8 kg Katzenfutter (Trocken- und Nassfutter gemischt)
  • ~5 kg Hundefutter
  • 20 Liter sauberes Wasser
  • Erste-Hilfe-Material — Augentropfen, Wundspray, Handschuhe

Alles ist bereit. Wir machen uns auf den Weg.


06:30 Uhr — Erste Station: Hinter dem Marktplatz

Unsere erste Station liegt hinter dem Marktplatz. Hier leben 25 bis 30 Stammkatzen. Sie kennen uns — sobald sie das Auto hören, kommen sie angelaufen.

Während wir die Futternäpfe aufstellen, geben wir einer Katze mit Anzeichen einer Augeninfektion Augentropfen. Wir behalten ihren Zustand im Auge — bessert er sich nicht, bringen wir sie zum Tierarzt.


Weiße Katze mit einem blauen und einem bernsteinfarbenen Auge neben einem Futterteller

07:15 Uhr — Zweite Station: Rund um die Schule

Die zweite Station liegt rund um eine Grundschule. Hier leben rund 35 Tiere, Katzen und Hunde gemischt. Die Hunde sind etwas zurückhaltender — wir füttern sie in getrennten Näpfen und mit etwas Abstand.

Wenn die Kinder zur Schule kommen, kümmern sie sich auch um die Tiere. Diese Begegnung ist eigentlich etwas Schönes — die Liebe zu Tieren beginnt schon im Kindesalter.


Rot-weiße Katze auf einer Betonkante an einer Fütterungsstelle

08:30 Uhr — Dritte Station und Rückkehr

Unsere letzte Station liegt am Rand des Industriegebiets. Hier ist es einsamer, es gibt weniger Tiere, aber hier leben die Tiere unter den härtesten Bedingungen.

Insgesamt: 3 Stunden, 3 Stationen, rund 100 Tiere. Wir fahren nach Hause — müde, aber mit einem ruhigen Herzen.

Wer uns fragt, warum wir das tun: wegen der Augen, die uns jeden Morgen entgegenlaufen, sobald sie uns sehen. Für sie sind wir hier.

Auch Sie können an unseren Fütterungsrunden teilnehmen.

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