
30. März 2026
Fındık: Ein zitterndes Kätzchen in der Kälte
Ein Miauen bei minus 10 Grad
Mitte Januar war die Nachttemperatur in Malatya auf minus 10°C gefallen. Ein schwaches Miauen hinter einem Mülleimer erregte die Aufmerksamkeit unserer Freiwilligen bei der Nachtrunde.
Was wir vorfanden, brach uns das Herz: ein Kätzchen, so klein, dass es in eine Hand passte. Sein Fell war nass, die Augen verklebt, der Atem rasselte. Seine Farbe erinnerte an Haselnuss — daher der Name Fındık.
Als ich Fındık aufhob, war es eiskalt. Ich steckte es in meine Jacke und rannte zum Auto zurück. Jede Sekunde zählte.
Kritische Tage
Die tierärztliche Untersuchung ergab eine ernste Diagnose:
- Schwere Atemwegsinfektion
- Unterkühlung — die Körpertemperatur war gefährlich niedrig
Die ersten 48 Stunden verbrachte es in einer beheizten Box. Es wurde stündlich mit der Flasche gefüttert, eine Antibiotikabehandlung wurde eingeleitet. Am Ende der zweiten Nacht sank das Fieber, und es begann, selbstständig zu fressen — das war der Wendepunkt.
Genesung
Nach 10 Tagen hatte sich Fındık vollständig erholt. Die Augen waren geöffnet, das Fell flauschig und glänzend. Es verließ nun seine Box und wollte alles entdecken.
Es wurde kastriert, geimpft und in unsere dauerhafte Pflege aufgenommen. Heute ist es eine gesunde, verspielte Katze — sein Lieblingsspiel ist die Jagd auf Papierbälle.

In den Wintermonaten kämpfen Hunderte Kätzchen wie Fındık gegen die Kälte. Geben Sie ihnen eine warme Chance.